Wer schweigt stimmt zu
An die Internationale Gemeinschaft,
An das Gewissen der Menschen dieser EINEN Welt
Sun 31 01 2010
Politische Exekutionen haben in der Islamischen Republik Iran eine traurige 30-jährige Tradition.Die politischen Hinrichtungen wurden zur Abschreckung genutzt und sind ein fester Bestandteil dieses Regimes. Die heutige Nachricht hat uns geschockt und die Frage gestellt, ob noch einmal eine schreckliche Welle von politischen Hinrichtungen kommen kann. Wer jetzt Mut hat, muss gegen diesen grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden Akt protestieren. Daher werden wir am Samstag von 15 – 16 Uhr bei der Albertina gemeinsam gegen diese massiven Verletzungen der Menschenrechte protestieren. Flyer im Anhang, bitte weiterleiten
Solidarität mit den trauernden Müttern im Iran
Das iranische Wien
tashakol sabz-wien
Gemeinschaft zur Unterstützung für die Rechte aller IranerInnen - Wien
Wien, 28. Jänner 2010
An die Internationale Gemeinschaft,
An das Gewissen der Menschen dieser EINEN Welt
Erschüttert und wütend über die Meldung die heute Morgen um die Welt ging, trauern wir um zwei unserer jungen Landsleuten die der Willkür des derzeitigen Regimes der Islamischen Republik Iran (IRI) ausgeliefert, heute morgen hingerichtet wurden.
Wir beklagen die Hinrichtung von
Arasch RAHMANIPOUR und Mohammad Reza ALIZAMANI und appellieren an das Gewissen der Internationalen Gemeinschaft, and an alle Menschen die ein ähnliches Schicksal für sich und ihre Kinder nicht tolerieren würden, ihre bewegten Stimmen gegen diese Willkür die sich ( mangels Erfolge am internatonalem Parkett) gegen die eigene Bevölkerung richtet, zu erheben.
Sagen Sie laut und deutlich, dass die Methoden des Mittelalters seit einigen Jahrhunderten ein für alle Mal vorüber sind! Dass, im 21. Jahrhundert ein Regime das sich mit Gewalt am Leben und am Ölhahn erhalten will, keine Zukunft hat.
Dass, selbst wenn diese schrecklichen Taten im Namen heiliger Werte und nicht beweisbarer Interpretationen stattfinden (die in Freiräumen einer demokratischen Debatte keinen Platz finden würden) von uns hier und heute zu verurteilen sind.
Neun weitere Junge Männer sind in der Wartereihe der Henker, in Iran. Morgen, übermorgen, oder nächste Woche könnte die Meldung darüber, überraschend wie heute, uns erreichen. Und es kann dann sein, dass auch das nicht das Ende ist.
Fordern wir also gemeinsam HEUE Respekt vor Menschenleben das nicht von Menschenhand gegeben wir und so auch nicht zu nehmen ist.
Betonen wir der Islamischen Republik Iran gegenüber klar und deutlich, dass das Recht auf Leben, nicht verhandelbar und durch Willkür zu berauben ist.
Selbst unlegitime Machtgier und Diktatur, die ohnehin nicht von Dauer sein wird, kann es sich nicht leisten, dieses unmenschliche Image sein eigen zu nennen.
Solche Schüsse gehen in der Regel, plötzlich und vehement, nach hinten los!
Mit diesem Regime ist, wie bekannt, nicht leicht zu argumentieren.
Aber sie werden jene Sprache die sie selbst sprechen, sehr wohl verstehen.
Die Botschaft lautet:
Keine Gewalt, kein Mord, kein Folter, auch nicht gegen die eigene Bevölkerung !
Die Iraner im Ausland, in Österreich, in Europa und wo auch immer, und die Bürgerinnen und Bürger dieser vernetzten Welt, verurteilen die Taten des Regimes und erwarten einen sofortigen Stopp der Hinrichtungen. Auch ein Ende von Folter in den unmenschlichen Haftanstalten und Gefängnissen.
Anschuldigungen der friedlich demonstrierenden Studentinnen und Studenten, der Bürgerinnen und Bürger von Iran, falls es sie gibt, können in der heutigen Zeit anders behandelt werden.
Es ist höchste Zeit für das Regime in der IRI, von den beispiellosen Verletzungen der Menschenrechte eigener Bürgerinnen und Bürger abzulassen.
Wir alle, und die Welt mit uns, beklagen den ungerechtfertigten Tod von Arasch RAHMANIPOUR und Mohammad Reza ALIZAMANI und verurteilen die Todesstrafe insgesamt.
Wir erwarten dass solche Handlungen sofort ein Ende finden.
Wien, 28. Jänner 2010
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